dehoga_familie 

dehoga_bund
DEHOGA-Logo-sachsen-190_1

logo_saxonian

Neues & Aktuelles

zurück

Merkblatt zum Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes


Am 1. April 2017 ist das Gesetz zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und anderer Gesetze in Kraft getreten. Die Gesetzesnovelle trifft Regelungen wie die Einführung einer Überlassungshöchstdauer von 18 Monaten, eine Verschärfung des sog. Equal Pay-Grundsatzes, Bezeichnungs- und Konkretisierungspflichten sowie das Verbot, Zeitarbeitskräfte als „Streikbrecher“ einzusetzen. DEHOGA_Merkblatt_170804_kl
Die Bundesregierung verfolgt mit dem Gesetz das Ziel, Zeitarbeit auf ihren Kern, nämlich die vorübergehende Überlassung von Arbeitnehmern, zu beschränken, den Missbrauch von Zeitarbeit und Werkverträgen zu verhindern und die Mitbestimmung der Betriebsräte in den Entleihbetrieben zu stärken.
Eine noch größere Relevanz als bisher bekommt aufgrund der neuen Konkretisierungs- und Bezeichnungspflicht und des daraus resultierenden Wegfalls der sog. „Fallschirmlösung“ eine saubere Abgrenzung zwischen Werk-/Dienstvertrag auf der einen und Arbeitnehmerüberlassung auf der anderen Seite, z.B. im Housekeeping. Mit den Unterschieden zwischen diesen beiden Einsatzformen von Fremdpersonal sollten sich daher alle Hoteliers und Gastronomen, die Fremdpersonal einsetzen beschäftigen.

Das vorliegende Merkblatt, welches Sie sich hier herunterladen können, stellt die für das Gastgewerbe wichtigsten Änderungen durch die gesetzliche Neuregelung überblicksartig dar. Grundlage sind der Gesetzestext, die „Fachlichen Weisungen“ der Bundesagentur für Arbeit (BA), die deutlich machen, wie die BA im Vollzug das Gesetz auslegen und anwenden wird, sowie erste Literatur. In den letzten Wochen häufig geäußerte Fragen aus der Praxis der Mitgliedsunternehmen sind in vorliegende Aktualisierung eingeflossen.

( 09.08.2017 )

zurück

 
top